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Antike griechische Mythen (Aphrodite und Pygmalion)

Aphrodite und Pygmalion

 Das Wort „Mythos“ stammt aus dem antiken Griechenland und bedeutet „Wort, Rat, Hören, Legende“. Von Jahrhundert zu Jahrhundert gingen Mythen von Mund zu Mund, in denen historische Taten mit Fabelhaftem, Erfundenem, Fantastischem verflochten wurden. Die Leute nahmen sie als gültige, wahrheitsgetreue Geschichten über frühere Ereignisse wahr. Aber Jahrhunderte sind wie im Flug vergangen, die Wissenschaft hat sich weiterentwickelt und in unserer Zeit werden sie als Legenden über das wahrgenommen, was eigentlich nicht sein konnte. Einer dieser Mythen hat bis heute den Mythos von Aphrodite und Pygmalion überlebt.

 Aphrodite wurde aus Meeresschaum unweit der Insel Zypern geboren und war die Tochter des Uranus. Dort trafen sie die Göttinnen der Liebe und Gnade, Ora und Harita. Sie kleideten sie in goldgewebte Kleider und brachten sie zum Olymp. Und wo Aphrodite vorbeiging, blühten leuchtende Blumen und die Luft war erfüllt von ihrem Duft. Seitdem schenkt Aphrodite allen, die ihr treu dienen, Glück und Liebe. Pygmalion war einer von ihnen. Er lebte allein, hasste Frauen und vermied deshalb die Ehe. Einmal machte er eine Statue eines Mädchens aus Elfenbein, die so schön war, dass er sich selbst in sie verliebte. Diese Schönheit stand in seiner Werkstatt und die ganze Zeit schien es ihm, als würde sie gleich anfangen zu atmen, zu gehen, zu reden. Stundenlang bewunderte er ihre ungewöhnliche Schönheit, schmückte sie mit kostbaren Armbändern und Ohrringen, kleidete sie in luxuriöse Kleider, webte für sie Kränze aus duftenden Blumen und Kräutern.

 Wie oft flüsterte er vor ihr, kniete: "Wie glücklich wäre ich, wenn du plötzlich lebendig würdest und auf meine Worte reagierst!" Aber die Statue war immer noch nur eine Statue.

 Einmal, in den Tagen der Feier zu Ehren der Aphrodite, opferte Pygmalion der Göttin der Liebe eine weiße Färse mit vergoldeten Hörnern. Er streckte der Göttin die Hände entgegen und betete:

- Oh, ewige Götter und du, goldene Aphrodite! Du kannst dem, der dich betet, alles geben! Verweigere mir auch nicht mein Gebet! Gib mir eine Frau, die so schön ist wie die Statue, die ich selbst gemacht habe.

 Er hatte Angst, die Götter zu verärgern, indem er sie aufforderte, die Statue wiederzubeleben. Doch plötzlich loderte vor dem Bild der Aphrodite eine helle Opferflamme auf: Aphrodite hörte seine Gebete!

 Als Pygmalion nach Hause zurückkehrte, näherte er sich der Statue und sah, dass sie zum Leben erwachte. Er hörte ihr Herz schlagen und sah das Licht des Lebens in ihren Augen.

 So erhörte die Liebesgöttin Aphrodite Pygmalions Gebete und schenkte ihm eine schöne Frau. Seitdem haben Künstler und Bildhauer in allen Genres ihrer Werke über viele Jahrhunderte den Mythos von Pygmalion und seine wunderschöne Galatea-Statue verherrlicht, die dank seiner Liebe wiederbelebt wurde.




Kategorie: 6 klasse | Hinzugefügt von: 01.07.2021
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