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Schulaufsätze

Blick aus dem Fenster

Aufsatz für Klasse 7 zum Thema "Blick aus dem Fenster"

 Früh morgens frage ich gerne, was auf der Straße los ist. Dazu renne ich zum Fenster und schaue hinaus. Ein leerer Weg, der von einer einsamen Laterne beleuchtet wird, ist sichtbar, gepudert mit Nachtschnee. Es liegt auf der Oberfläche des Bürgersteigs und auf den Ästen der Bäume und umhüllt sie wie Watte. Gegenüber stehen verschlafene Häuser. Auch Menschen beginnen in ihnen aufzuwachen und das Licht leuchtet in verstreuten Quadraten auf. Nach und nach erscheinen Mieter und gehen mit ihren Hunden spazieren. Obwohl es kalt ist, streifen sie mit ihren Haustieren durch den Hof.

 Der Tag kommt und jetzt sind deutlich gemusterte Schneeflocken zu sehen, die träge zu Boden fallen. Etwas weiter ragt unsere Eisrutsche auf. Wenn der Frost nachlässt, liebe ich es mit ihren FreundenRodeln und Skifahren. Und auch hier haben wir Spaß beim Abfeuern von Böllern und Schneebällen. Die ganze Welt ist aus dem Fenster zu sehen und die Stille wird durch das seltene Grollen vorbeifahrender Autos unterbrochen. Seltene Passanten eilen zur Arbeit und ihren Geschäften nach und hinterlassen Spuren auf der Schneedecke. Ein Windstoß fegt die Spuren menschlichen Handelns weg und wird traurig vor Einsamkeit.

 Ich habe starke Halsschmerzen und der Arzt hat mich von der Schule entlassen. Sie müssen den ganzen Tag in einem leeren Raum verbringen. Die Jungs lernen und rennen jetzt durch die Gänge der Schule, und ich muss hier ganz allein vegetieren. Meine Eltern sind vor langer Zeit weggegangen, und nur zur Mittagszeit kommt meine Mutter, um mich zu füttern und mir eine weitere Dosis des Tranks zu geben. Nachdem sie gegangen ist, stellt sich wieder eine dumpfe Stille ein und die Zeit lässt langsam die nächsten Minuten vergehen. Ich beginne zu lesen, aber das Fenster lockt wieder mit seinen Geheimnissen. Ein Auto kam mit Waren für den Laden an und die Umzugshelfer waren lange mit den Kisten beschäftigt. Der Hausmeister reinigt den Schneeschutt und die Winterschönheit, die er gestört hat, tut mir leid.

 Die Sonne beginnt unterzugehen und ihr Rand versteckt sich hinter der Stadt. Die Eltern kommen nach Hause und versuchen, keinen Lärm zu machen. Wir essen zu Abend und schauen fern. Vor dem Fenster ist es dunkel und nur Sterne tanzen wie kleine Laternen am Himmel. Alle verstecken sich vor der Kälte in ihren Wohnungen. Es herrscht allgemeine Stille und die benachbarten Fenster verblassen. Die Menschen sind müde und brauchen Ruhe. Die Laterne wird wieder angezündet und entreißt dem Scheitel unbekannte menschliche Gestalten, die in ihre Wohnungen eilen. Es ist kein Rascheln mehr zu hören. Der Mond taucht hinter einer Wolke auf und überflutet alles um ihn herum mit einem gespenstischen Licht. Zeit zu schlafen. Die Augen kleben zusammen und die Augenlider sind schwer zu schließen. Morgen ist ein neuer Tag voller neuer Events und Abenteuer. Ich falle in den Abgrund mit der Hoffnung auf die morgige Genesung.




Kategorie: 7 klasse | Hinzugefügt von: 02.07.2021
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